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  • praktisch identisch: ATmega8A (benötigt weniger Energie)
  • ATMega AVR 8-16 PDIP
  • Gehäuse: DIL-28
  • MHz: 16
  • Flash: 8
  • EEProm: 512
  • RAM: 1K
  • I/ O: 23


Pinbelegungmega8.gif


Der ATmega8 gilt in vielen Totorials als Standardtyp, obgleich seine Architektur nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Inzwischen gibt es von diesem Mikrocontroller die zweite weiterentwickelte Version, den ATmega88A. Dieser zeichnet sich durch neue und erweiterte Funktionen aus, wie zum Beispiel den Pin-Change-Interrupt, welcher die ereignisorientierte Verarbeitung von digitalen Signalen vereinfacht.


Minimalbeschaltung eines Atmel ATmega8

Schaltungsaufbau demonstriert einfachste Inbetriebnahme eines ATmega8. Den Reset-Widerstand von VCC nach RESET könnte man sich wegen internem Pullup-Widerstand auch noch einsparen.

Solange der interne Oszillator benutzt wird, ist für den grundlegend funktionsfähigen Betrieb eines Microcontrollers kein externes Bauteil nötig. Es müssen lediglich zwei Pins für die Spannungsversorgung beschaltet werden. In diesem Beispiel wurde dennoch ein Pullup-Widerstand für einen einwandfreien Reset und drei kleine LEDs für eine optische Rückmeldung an den Controller angeschlossen.

Man sollte allerdings generell eine LED nicht ohne geeigneten Vorwiderstand an einem Port anschliessen, da ansonsten der zulässige Höchststrom bei Chip und LED überschritten und diese Bauteile evtl. dadurch zerstört werden können. Diese Schaltung wurde lediglich für eine kurze Demonstration zusammengebaut.

Wie man sieht, funktioniert die Schaltung schon bei einer Spannungsversorgung von 3V durch zwei 1,5V-Zellen einwandfrei. Der interne Oszillator schwingt an und die Programmierung funktioniert ohne Probleme (dieser Chip wurde allerdings zuerst mittels ISP vorher in einer anderen Schaltung programmiert). Anhand des eingeblendeten Softwarecodes Bascom-Basic kann man ebenfalls die sehr einfache Programmierung erahnen.

Siehe auch